Regionalgruppe Zürich der www.SSES.ch

Greta Thunberg hat in Davos keine Vertreter von Energiefirmen getroffen. «Wenn ich mit ihnen sprechen würde, würde ich ihnen sagen: Ihr habt Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen.»

„Ich weiß, was getan werden muss“

Im Interview von Moderatorin Anne Will äußert sich Greta Thunberg über die Vorwürfe, sie lasse sich instrumentalisieren. „Ich habe das nicht gemacht, um eine Bewegung zu starten.“ Ihre Eltern seien anfangs gegen ihr Engagement gewesen. Doch ihnen habe sie gesagt: „Ich werde das hier tun, ob jemand einverstanden ist oder nicht.“ Sie sei „Realistin“. Und: „Ich weiß, was getan werden muss.“ Ihre Mutter, eine Opernsängerin, dürfe deshalb nicht mehr fliegen.

https://www.higgs.chInterview mit Prof. Knutti (Nov. 2019)

Die Sonne schenkt der Schweiz jährlich 220 Mal mehr Energie als wir brauchen! Aber es bleibt viel zu tun!

Herzlich willkommen: Mehr Solarenergie für Zürich!

Engagieren Sie sich konkret bei uns! Fördern Sie mit uns die erneuerbaren Energien und die effiziente Energienutzung hier im schönen Kanton Zürich! Die SSES ist eine schweizerische Vereinigung mit Sitz in Bern, Zürich ist eine der 11 Regional- oder Fachgruppen.

Als SSES-Mitglied und Abonnent/in der Zeitschrift «Erneuerbare Energien» können Sie die aktuellsten 6 Ausgaben als PDF downloaden: Leseprobe sses.ch.

Unser Angebot
SSES Solar-Quartet

Das SSES-Solar-Quartett möchte die wichtigsten Grundbegriffe der thermischen Solarenergie (für Warmwasser, Heizung, Schwimmbad, etc.) auf spielerische Art und Weise vermitteln. Nicht nur junge Menschen, auch Jung-gebliebene werden so in kurzer Zeit zum Solarexperten, der sich mit Wirkungsgraden, Solarerträgen und den Vorteilen bestimmter Kollektortypen auskennt.

Das Solar-Quartett wurde von der SSES Regionalgruppe Zürich in Zusammenarbeit mit Studenten der ZHAW Wädenswil (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften) und dem Institut für Solartechnik SPF der HSR Hochschule für Technik Rapperswil entwickelt. Das Quartett-Spiel kann über die E-Mail-Adresse info@sseszh.ch bestellt werden (weitere Details siehe unten).

Bei Einer- oder Zweierbestellungen bitten wir Sie, uns ein rückadressiertes und frankiertes Couvert (B5) auf folgende Adresse zu schicken (bitte Betrag von CHF 10.-/Spiel in bar beilegen): SSES Regionalgruppe Zürich, c/o Stephan A. Mathez, Spitalstrasse 13, 8620 Wetzikon. Für Sammelbestellungen siehe Preisliste unten. Bestellung via gleiche Adresse. Es hätt solang 's hätt!

Spielarten

Das Spiel zu drei oder mehr Personen
Quartett wird mit 32 Spielkarten gespielt. Zunächst werden die Karten gemischt und einzeln an die Spieler verteilt. Nach dem Verteilen beginnt der erste Spieler das Spiel und fragt einen beliebigen Mitspieler nach einer eindeutig bezeichneten Karte, die ihm zur Bildung eines Quartetts fehlt. Z.B. 'Eva, hast du die Karte D1 ?' Ein Spieler darf nur dann nach einer bestimmten Karte fragen, wenn er von dem betreffenden Quartett mindestens eine Karte in der Hand hält. Hat der befragte Mitspieler die gesuchte Karte, so muss er sie dem Fragenden herausgeben, und dieser darf weiterhin von seinen Mitspielern ihm fehlende Karten fordern. Wenn jedoch ein Befragter die gewünschte Karte nicht besitzt, dann ist dieser an der Reihe nach Karten zu fragen. Sobald ein Spieler ein vollständiges Quartett, z.B. vier Mäander-Kollektoren, besitzt, legt er dieses offen vor sich auf den Tisch. Hat ein Spieler keine Karten mehr in der Hand, so ist er aus dem Spiel, und sein Nachbar darf als nächster nach Karten fragen.
Wer bis Spielende die meisten Quartette sammeln kann, gewinnt.
Das Spiel zu zweit
Wenn nur zwei Spieler teilnehmen, erhält jeder zehn Karten. Die restlichen Karten werden als Stapel verdeckt auf den Tisch gelegt. Wer eine gesuchte Karte nicht erhält, nimmt die oberste Karte des Stapels in sein Blatt, während der andere fragen darf. Ansonsten gelten die Regeln des Spiels für drei oder mehr Personen.

 
Alle Kollektoren des Solar-Quartett

Sämtliche im Solar-Quartett geführten Kollektoren wurden am Institut für Solartechnik SPF in Rapperswil geprüft und zertifiziert. Das Institut ist seit 1981 auf diesem Gebiet tätig und geniesst weltweit ein hohes Ansehen für seine Prüf- und Forschungsarbeiten. Alle Kollektoren wurden unter einheitlichen Bedingungen getestet, sowie die Solarerträge untern einheitlichen Vorgaben ermittelt. Somit bestehen ideale Bedingungen für den Vergleich der Leistungsdaten. Es sei darauf hingewiesen, dass unterschiedliche Kollektortypen für unterschiedliche Anwendungen gebaut und eingesetzt werden. Nebst der reinen Leistungsbetrachtung wären aber auch die Langlebigkeit sowie Kostenaspekte zu betrachten. Diese wurden aber hier bewusst beiseitegelassen.

 
Erläuterungen

Die Eigenschaften der Kollektoren, welche im Quartett-Spiel verglichen werden können, sind alles zentrale Vergleichsgrössen bei der Wahl eines Kollektors. Platzverhältnisse, der Wirkungsgrad bei unterschiedlichen Betriebstemperaturen, sowie die solaren Jahreserträge für unterschiedliche Anwendungen sind dabei von zentraler Bedeutung. Durch das Spielen erhalten Sie rasch ein Gefühl dafür, welche Kollektoren sich für welche Anwendungen eignen, und wie hohe Einsparungen mit einem Kollektorfeld erzielt werden können. Als Vergleich zu konventionellen Energieträgern sei der Vergleich zu Heizöl gemacht: 1 Liter Heizöl gibt beim Verbrennen eine Energie von 10 kWh Wärme ab. Bei einem Solarertrag von 500 kWh/m² und Jahr ergibt sich somit über eine typische Lebensdauer von 20 Jahren eine Einsparung von 10'000 kWh, bzw. 1000 Liter Heizöl. Pro Quadratmeter.

  • Bruttomodulfläche*: Modulfläche inklusive Rahmen, aber ohne hydraulische Anschlüsse

  • Nennleistung* (auch "Peak Power"): Thermische Leistung des Moduls bei einer Einstrahlung von 1000 W/m², betrieben bei Umgebungstemperatur

  • Wirkungsgrad* eta0 (20 °C): Wirkungsgrad, wenn die mittlere Kollektortemperatur gleich der Umgebungstemperatur ist (z.B. bei 20 °C)

  • Wirkungsgrad eta05 (60 °C): Wirkungsgrad, z.B. bei einer Einstrahlung von 800 W/m² sowie einer mittleren Kollektortemperatur 40 Grad über der Umgebungstemperatur (also z.B. 60 °C)

  • Typischer solarer Jahresertrag für Vorwärmung (Zwei-Speicher-Anlage) mit 25% Energieeinsparung dank Kollektoren

  • Typischer solarer Jahresertrag für Warmwasser (Kompakt-Anlage) mit 60% Energieeinsparung dank Kollektoren

  • Typischer solarer Jahresertrag für Raumheizung (Kombi-Anlage) mit 25% Energieeinsparung dank Kollektoren

  • Stagnationstemperatur: Temperatur im Innern des Kollektors bei voller Sonneneinstrahlung (1000 W/m²), einer Umgebungstemperatur von 30 °C und ohne Kollektor-Durchströmung

  • *) Definitionen gemäss ISO EN 12975 typ. Erträge: Typische Kollektorerträge pro Jahr und m² Aperturfläche (Nettofläche) für das Schweizer Mittelland (Standort Rapperswil SG)